Neurofeedback


































Neurofeedback zur ADHS-Therapie

Die Vorteile für den Patienten

- Neurofeedback bekämpft nicht die Symptome, sondern setzt an der Ursache an. Es führt zu einer
dauerhaften Veränderung des Verhaltens.

- Neurofeedback bezieht den Patienten aktiv in die Behandlung mit ein.

- Neurofeedback ist völlig schmerzfrei.

- Neurofeedback hat keinerlei Nebenwirkungen.

- Die Therapie findet in der Regel in einem zeitlich begrenzten Behandlungszeitraum von
25 - 50 Sitzungen statt.

- Kindern macht das Neurofeedback-Training sogar Spaß, da sie „spielend“ trainieren können.

- Neurofeedback kann Medikamente teilweise oder ganz ersetzen.

- Neurofeedback wird auch bei Konzentrationsstörungen eingesetzt, z. B. wenn die Diagnose AD(H)S
noch nicht manifestiert wurde.

- Neurofeedback kann vom Vorschul- bis ins Erwachsenenalter angewendet werden.

- Die dauerhafte Wirksamkeit von Neurofeedback wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien
nachgewiesen.



Ungefähr ein Viertel der Deutschen leidet unter extremen Stress, wie die „Apotheken Umschau“ festgestellt hat. Burnout ist in aller Munde. Über 50 Millionen Fehltage von psychisch erkrankten Arbeitnehmern belasten die deutsche Volkswirtschaft jedes Jahr. Immer mehr Kinder und Jugendliche, vor allem Schüler erhalten Medikamente wie Psychopharmaka um ihre Depressionen, Ängste und auch Aggressionen in den Griff zu bekommen. Stress in Schule und Beruf wird immer größer, auch der Konsum von Alkohol, Drogen und Medikamenten nimmt in allen Altersstufen zu.

AD(H)S und Hyperaktivität /Neurofeedback zur ADHS-Therapie
Neurofeedback. Was ist das überhaupt?

Bei der Neurofeedbacktherapie handelt es sich um eine sanfte und komplett schmerzfreie Therapieform zur Behandlung von ADHS. Sie wird in unseren Praxen von speziell geschulten von Ergotherapeuten durchgeführt und bekämpft nicht nur die Symptome von AD(H)S, sondern setzt an deren Ursache an. Im Gegensatz zu Medikamenten kann sie bereits bei Vorschulkindern angewendet werden, aber natürlich auch noch im Erwachsenenalter.

Wissenschaftliche Grundlage der Methode ist das Biofeedback: Dabei werden Veränderungen von Körperprozessen wie Puls oder Blutdruck mithilfe von speziellen Geräten sichtbar gemacht. Im Fall von Neurofeedback ist es die Gehirnaktivität, die gemessen und dem Patienten und dem Therapeuten über einen Cmputermonitor sichtbar zurückgemeldet wird.

Gedanken bewegen

Ziel dieser Methode ist es, dass die Patienten lernen, diese normalerweise unwillkürlichen Aktivitäten bewusst zu kontrollieren und zu beeinflussen. So wie man als Kind Laufen oder Radfahren gelernt hat, verinnerlicht man beim Neurofeedback, wie man sich zu verhalten hat, um einen aufmerksamen oder entspannten Zustand herzustellen. Dabei bezieht der Therapeut den Patienten aktiv in die Behandlung mit ein.

Die Behandlung umfasst in der Regel 20 bis 40 Sitzungen. In Einzelfällen können aber auch deutlich mehr Sitzungen erforderlich sein. Anschließend ist in den meisten Fällen keine weitere Behandlung mehr notwendig. Zusätzlich zu den Sitzungen in der Praxis sind weitere Übungen zuhause möglich.

Keine Nebenwirkungen

Bei Kindern, die bereits medikamentös behandelt werden, kann Neurofeedback parallel eingesetzt werden und die Medikamente teilweise oder in Einzelfällen auch ganz ersetzen. Im Gegensatz zu Medikamenten hat das Neurofeedback bei richtiger Anwendung keinerlei Nebenwirkungen. Ziel der Behandlung ist eine dauerhafte positive Veränderung des Verhaltens der Patienten.


Neurofeedback ist wissenschaftlich anerkannt und seine Wirksamkeit bei ADHS und anderen Erkrankungen in zahlreichen Studien belegt. Auch zur Behandlung von Migräne, Tinnitus oder Epilepsie wird Neurofeedback erfolgreich eingesetzt, und Leistungssportler wie die italienische Fußball-Nationalmannschaft oder die deutschen Sprinterinnen nutzen Neurofeedback, um sich auf Wettkämpfe vorzubereiten.

Wissenschaftliche Grundlagen

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben belegt, dass es zwischen bestimmten Aktivitätsmustern im Gehirn des Menschen und seinem Verhalten Zusammenhänge gibt. So haben Wissenschaftler unter anderem herausgefunden, dass das zentrale Nervensystem von Menschen mit ADHS anders auf innere und äußere Reize reagiert.

Bei gesunden Menschen, die ein Ereignis erwarten oder sich auf eine Aufgabe vorbereiten, verschieben sich die hirnelektrischen Signale im EEG in die negative Richtung oberhalb der x-Achse: Ihre Hirnrinde, der Cortex, ist erregt und aktiviert, und es entstehen viele so genannte langsame kortikale Potenziale (SCPs). Sie sorgen dafür, dass die Bereiche des Gehirns, die benötigt werden, um die Aufgabe zu bewältigen, miteinander vernetzt werden.

Bei Menschen mit ADHS hingegen findet diese Negativierung vermindert statt. Das heißt, ihnen steht weniger (oder gar keine Energie) zur Verfügung, um Reize zu verarbeiten und eine bevorstehende Aufgabe zu bewältigen.


Psychische Krankheiten bzw. Störungen, aber auch stressbedingte bzw. begünstigte Krankheiten können aber auch ohne bzw. mit nur noch gering dosierten Medikamenten behandelt werden.

Neurofeedback ist hier die weltweit eingesetzte und wissenschaftlich anerkannte Methode zur Messung und Verbesserung der Gehirnaktivität.

Die Methode wird bei den verschiedenen Krankheitsbildern von AD(H)S und Hyperaktivität sowie bei Angst- und Schlafstörungen, Migräne und Lernblockaden eingesetzt.

Durch Neurofeedback wird computerunterstützt die Selbstregulation des Gehirns trainiert, um Kontrolle und Flexibilität zu erreichen. Dabei werden durch das EEG-Verfahren Gehirnströme sichtbar gemacht, die im Normalfall nicht wahrnehmbar sind. Diese durch gezieltes Denken dann steuern zu lernen, ist das Ziel der Behandlung. Dies wird durch die völlig schmerz- und nebenwirkungsfreie Behandlung erreicht. Die Patienten werden dabei aktiv in den Prozess mit eingebunden.

Bei einer Behandlung werden am Kopf des Anwenders 3 bis 5 Sensoren befestigt, die die Hirnströme aufnehmen. Auf dem Monitor eines Computers können diese Messungen sichtbar gemacht werden. Der Anwender sieht außerdem verschiedene Animationen, die ihm positive Veränderungen seiner Hirntätigkeit sofort sichtbar oder auch hörbar zurückmelden (Feedback).

Der Patient lernt durch diese Erfolgsmeldungen die verbesserte Hirnaktivität immer schneller und anhaltender zu erreichen. Dem Gehirn werden dabei keinerlei elektrische Impulse zugeführt, es wird ausschließlich die augenblickliche Hirnaktivität gemessen und zurückgemeldet.

Nach der Behandlung sind deutliche Verbesserungen im Verhalten, der Aufmerksamkeit, des Lernens und der Selbstregulation feststellbar. Oftmals können Medikamente reduziert oder auch ganz abgesetzt werden. Somit werden auch Therapiezeiten und Kosten reduziert. Neurofeedback wird im Rahmen der Ergotherapie durchgeführt und ist eine Leistung der Krankenkassen, die vom Arzt verordnet werden kann.

Kosten und Kostenerstattung bei gesetzlich Krankenversicherten

Auf ärztliches Rezept kann die Therapie auch von Ergotherapeuten durchgeführt werden. In der Regel erhalten Sie von Ihrem Arzt / Kinderarzt eine Verordnung über 10 Einheiten psychisch-funktionelle Behandlung oder 10 Einheiten sensomotorisch-perzeptive Behandlung in unserer ergotherapeutischen Praxis. Folgerezepte sind dann möglich.

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